.info Domain

Ähnlich wie in einem Telefonbuch, ist jede Webseite über ihre IP-Adresse im Internet erreichbar. Da man sich aber eine Ziffernfolge, wie beispielsweise 178.34.123 nur schwer merken kann, hat man die Domain in verständlicher Form wiedergegeben. Sie besteht daher aus Namensteilen, die durch Punkte voneinander getrennt sind. Ein Beispiel wäre www.tischtennis.info. Den letzten Teil des Domainnamens, hier .info, bezeichnet man als Top-Level-Domain. Häufig werden hier zwei Zeichen verwendet, die die Zugehörigkeit der Domain zu einem bestimmten Land kennzeichnen. Die .info Domain gehört zu den nichtgesponserten Domains und ist in erster Linie für Anbieter mit Informationsinhalten gedacht. Neben der Top-Level-Domain ist für die meisten Benutzer die Second-Level-Domain interessant. Hierin spiegelt sich der eigentliche Name der Webseite wieder und sollte in etwa dem Benutzer auch aufzeigen, um wessen Inhalt es sich hier handelt. Die Third-Level-Domain stellt mit ihrem www lediglich dar, dass ein Webserver verwendet wird. Über das DNS, das Domain Name System, wird jede Domain in ihre eindeutige IP-Adresse umgewandelt. Diese wird dann über die Registrierungsstelle in einer Datenbank abgelegt und kann über sogenannte Whois-Abfragen den Inhaber der Webseite darstellen.

Die .info Domain besitzt mit ihrer Endung einen hohen Wiedererkennungswert. Zwischenzeitlich sind knapp 8 Millionen Registrierungen vorgenommen worden. Neben Firmen erfreut sich diese Domain aber auch bei Privatleuten einer großen Beliebtheit. Registrierungsbehörde ist die Afilias mit Sitz in Irland, die seit November 2000 die Registrierung der .info Domain durchführt. Nach der Einführung haben sich insbesondere viele Firmen eine .info Domain bestellt. Wer sich heute aber diese Webseiten etwas genauer ansieht, wird schnell feststellen, dass ein Großteil der Betreiber keine relevanten Informationen als Info-Seite für den Benutzer bereithält. Selbst Onlineshops sind hierunter zu finden. Lediglich einige private Anwender realisieren hierüber ein Info-Portal zu bestimmten Themen.

Wer sich für eine .info Domain interessiert, kann diese über einen Internetprovider bestellen. Hierzu wird zunächst geprüft, ob die gewünschte Domain, hier die Second-Level-Domain mit dem persönlichen Wunschnamen noch verfügbar ist. Die Konnektierung erfolgt schließlich bei der Registrierungsbehörde. Das gesamte Verfahren wird vom Provider für seinen Kunden durchgeführt, so dass man sich nicht selbst darum kümmern muss. Gegen ein monatliches Nutzungsentgelt, welches teilweise auch halbjährlich oder jährlich erhoben wird, kann dann der Domainname genutzt und mit einer eigenen Homepage hinterlegt werden. Die Verwendung von Sonderzeichen im Domainnamen ist nicht möglich. Es werden von der Afilias nur die Buchstaben A – 7, die Ziffern 0 – 9 und der Bindestrich erlaubt. Eine Domain darf aber nicht mit einem Bindestrich beginnen oder enden. Die minimale Länge beträgt 3 Zeichen, die maximale Länge dagegen 63 Zeichen.   

.ORG DOMAIN

Ein Postpaket kommt bei seinem Empfänger nur an, wenn es richtig adressiert ist. Das gleiche Prinzip gilt für Datenpakete, die über das Internet versendet werden. Im Gegensatz zur Post wird jedoch im Internet ein Empfänger nicht über seine Postadresse angesprochen. Die Adressierung erfolgt über seine IP-Adresse.

Eine IP-Adresse ist eine 32- oder 128-stellige Binärzahl. Sie ist in verschiedenen Notationen darstellbar. In jeder Notation sind IP-Adressen schwer zu merken. Daher wurden symbolische Namen erfunden. Sie werden über das Domain Name System (DNS) verwaltet. Was bezeichnet DNS?

DNS ist ein Verzeichnisdienst, vergleichbar mit einem Telefonbuch. Es ordnet der IP-Adresse einen symbolischen Namen zu; z.B. www.Mustername.org. Jeder Domain-Name setzt sich aus Namensteilen zusammen, die durch Punkte getrennt sind. In dem zuvor genannten Beispiel besteht er aus „www“, „Mustername“ und „org“.

Der Namensteil, der am weitesten rechts steht, bezeichnet die Top-Level-Domain (TLD). Sie lautet in dem Beispiel .org. Links neben der TLD steht im Domain-Namen die Second Level Domain. Das ist der eigentliche Name. Bei der URL www.Mustername.org lautet er „Mustername“.

Es existieren verschiedene Top-Level-Domains. Sie lassen sich in drei Gruppen einteilen: allgemeine  TLDs (beispielsweise .com), länderspezifische TLDs (beispielsweise .de) und Infrastruktur TLDs (beispielsweise .arpa).
Allgemeine TLDs bestehen aus gesponserten und nicht gesponserten TLDs. Domainsponsoren finanzieren die gesponserten TLDs. Jene unterliegen daher ihrem Einfluss. Nicht gesponserte TLDs kontrollieren die Internet Corporation for Assigned Names und Numbers (ICANN) und die Internet Society.

Die .org Domain zählt zu den allgemeinen, nicht gesponserten TLDs. Sie wurde ursprünglich für nichtkommerzielle Organisationen eingerichtet. Beispielsweise nutzt das Internationale Komitee des Roten Kreuzes diese Domain. Deren URL lautet www.icrc.org. Heute steht die .org Domain jedem zur Verfügung. Einzelpersonen verwenden sie ebenso wie Buchclubs und Open-Source-Projekte. Mit mehr als 8 Millionen Domain-Namen ist .org die drittgrößte Domain weltweit. Für Vergabe und Verwaltung von .org-Domains ist die Public Interest Registry (PIR) zuständig.

Das ist bei einer Registrierung wichtig:
1)
Der beantragte Domain-Name darf nicht mit einem geschützten Namen identisch sein oder diesem ähneln.
2)
Ein Domain-Name muss zwischen 2 und/oder 50 Ziffern/Buchstaben lang sein. Deutsche Umlaute sind erlaubt. Eine Unterscheidung zwischen Groß- und Kleinschreibung wird nicht berücksichtigt.
3)
Ein neu beantragter Domain-Name muss verfügbar sein.

Vergabedetails beschreibt die Vergaberichtlinie der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN). Sie steht im Internet unter http://www.icann.org/en/dndr/udrp/policy.htm zur Verfügung.

eu Domain

Jede Webseite ist im Internet unter ihrer eindeutigen IP-Adresse erreichbar. Da sich aber niemand eine Ziffernfolge, wie beispielsweise 178.34.123 merken kann, werden die Webseiten mit einem lesbaren Domainnamen angesprochen. Die Internetadresse www.tischtennis.eu stellt beispielsweise einen solchen Namen dar. Die einzelnen Bestandteile einer Domain werden dabei durch Punkte voneinander getrennt. Jeder Domainname ist hierarchisch aufgebaut. Dabei steht der wichtigste Teil rechts. Hierbei handelt es sich um die sogenannte Top-Level-Domain. Als Second-Level-Domain wird der mittlere Namensteil bezeichnet. Dieser kann frei gewählt werden und entspricht in etwa dem Sinn und Zweck der besuchten Webseite. Das führende www wird als Third-Level-Domain bezeichnet. Dieser Namensteil sagt aus, dass die Zieladresse auf einem Webserver gespeichert ist.

Bei einer eu. Domain handelt es sich um eine Top-Level-Domain, die für eine Webseite aus dem Raum der Europäischen Union gelistet ist. Im Dezember 2005 wurde diese Top-Level-Domain eingeführt. Registrierungsbehörde ist die EURid, die European Registry of Internet Domain Names mit Sitz in Brüssel. Rechtsgrundlage ist die Verordnung (EG) Nr. 733/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates. Zwischenzeitlich sind mehr als 3,5 Millionen Domaininhaber dort registriert. Jeder EU-Bürger und jedes EU-Unternehmen hat die Möglichkeit eine eigene .eu-Adresse zu führen. Neben vielen kommerziellen Webseitenbetreibern nutzen aber auch Privatleute diese Adressbezeichnung. Sie stellen oftmals eine interessante Alternative zu den .com und .de Domains dar, insbesondere dann, wenn der gewünschte Second-Level-Name nicht mehr verfügbar ist. Dies ist übrigens auch einer der Hauptgründe, warum viele Nutzer bei anderen Top-Level-Namen nach freien Bezeichnungen suchen. Die minimale Länge der .eu Domain ist auf 2 Zeichen beschränkt, die maximale Länge darf 63 Zeichen nicht überschreiten.

Wie fast jede andere Internetadresse auch, kann eine .eu Domain bei einem Internetprovider bestellt werden. Hierbei wird zunächst geprüft, ob der gewünschte Second-Level-Name noch frei ist. Leider sind in heutiger Zeit schon sehr viele Namensgebungen vergeben, so dass man hier nur noch nach Lückenlösungen suchen kann. Ist der Name jedoch frei, so kann man direkt über den Internetprovider die Domain reservieren lassen. Generell wird für die Nutzung ein jährliches Entgelt, welches unter Umständen halbjahresweise abgebucht wird, erhoben. Seit dem 10. Dezember 2009 ist es auch möglich, eine .eu Domain mit Umlauten und Sonderzeichen aus 23 angeschlossenen Ländern registrieren zu lassen. Diese Sonderzeichen werden bei der Darstellung im Browser durch gültige ASCII-Strings umgewandelt. Nach der Registrierung muss die neue .eu Domain noch freigegeben werden, sprich konnektiert werden, damit sie im Internet jederzeit erreichbar ist.   

Net Domain

Um eine Webseite eindeutig ansprechen zu können, ist es erforderlich, den Domainnamen in der Adresszeile des jeweiligen Browsers einzugeben. Hierbei handelt es sich um eine Namensgebung, deren Bestandteile durch Punkte voneinander getrennt werden. Anstelle dieses aussagekräftigen Namens hat man auch die Möglichkeit, die jeweilige IP-Adresse des Servers einzugeben. Diese ist jedoch nur schwer zu merken und daher nicht praktikabel. Täglich kommen viele neue Webseiten hinzu, so dass die interessanten Domainnamen selten werden. Mittlerweile hat die Zahl der verfügbaren guten und freien Internetadressen stark abgenommen. Durch die Verwendung neuer Top-Level-Domainnamen versucht man der Flut an neuen benötigten Namen Herr zu werden. Jede Webadresse besteht zunächst aus der Top-Level-Domain. Oft handelt es sich um eine länderspezifische Abkürzung, wie zum Beispiel .de oder .uk. Aber auch bestimmte Organisationen und Zugehörigkeiten können eine Top-Level-Domain bilden. Hierzu zählt beispielsweise die .net Domain. Im mittleren Bereich des Domainnamens steht die Second-Level-Domain. Es handelt sich hier um den aussagekräftigen Webseitennamen. Als Third-Level-Domain wird schließlich das führende www bezeichnet, welches auf die Verwendung eines Webservers hinweist.

Zu der sogenannten nicht gesponserten Top-Level-Domain gehört auch die .net Domain. Sie wurde ursprünglich für Netzverwaltungseinrichtungen genutzt. Daher steht ja auch die Bezeichnung net für Netz. Zwischenzeitlich können aber auch Privatleute eine .net Adresse registrieren lassen. Sie bietet damit eine interessante Alternative um für bereits vergebene Namen eine Lösung zu finden. Dabei sind eine minimale Länge von 2 Zeichen und eine maximale Länge von 63 Zeichen erlaubt. Net-Adressen eignen sich sehr gut für Betreiber von Foren für den IT-Bereich, für Onlineshops, die Hard- und Software anbieten, sowie für Firmen, die Dienstleistungen im Netzwerkbereich anbieten. Das Einsatzgebiet ist mittlerweile sehr weitflächig und wird auch gerne von privaten Usern angenommen. Zurzeit sind mehr als 14 Millionen .net Domainnamen registriert.

Möchte man eine .net Domain registrieren lassen, führt der nächste Weg zunächst über einen Internetprovider, der Domainnamen vermittelt. Hier kann zunächst geprüft werden, ob die gewünschte .net Domain noch verfügbar ist. Meist werden entsprechende Alternativen gleich mit angeboten. Ist der gewünschte Name noch frei, so kann die .net Domain über den Provider bestellt werden. Dies stellt den einfachsten Weg dar. Meist wird das Nutzungsentgelt monatlich oder halbjährlich vom Provider erhoben. Für die letztliche Nutzung ist aber noch die Registrierung und Freigabe der .net Adresse notwendig. Hierfür ist die amerikanische VeriSign Inc. zuständig. Umlaute sind bei einer .net Domain ebenfalls möglich. Dank dem IDNA-Standard werden Sonderzeichen in gültige ASCII-Strings umgewandelt, so dass ohne Probleme .net Domains auch als Umlautdomains genutzt werden können.   

Com Domain

Wer im Internet unterwegs ist, kommt um die Benennung einer Internetadresse nicht umher. Jede gewünschte Webseite ist unter einer eindeutigen Domain zu erreichen. Sie besteht aus mehreren Namensteilen, welche durch Punkte voneinander getrennt werden. Ebenso könnte man aber auch die IP-Adresse des jeweiligen Zielcomputers eingeben. Da es sich hierbei jedoch um eine Ziffernkombination, wie beispielsweise 178.12.345 handelt, kann sich niemand ohne weiteres hierunter etwas vorstellen. Um sich Internetadressen besser merken zu können, nutzt man aussagekräftige Begriffe, zum Beispiel www.beispiel.com. Der rechts stehende Begriff com stellt dabei die höchste Hierarchieebene dar und wird allgemein auch als Top-Level-Domain bezeichnet. Die mittlere Bezeichnung, die Second-Level-Domain kann frei gewählt werden und gibt meist einen aussagekräftigen Namen der Webseite wieder. Die Einleitung www weist darauf hin, dass es sich um eine Adresse eines Webservers handelt. Diese Stufe wird als Third-Level-Domain bezeichnet.

Zu den ältesten Domainnamen gehört die .com Domain. Sie wurde ursprünglich nur von amerikanischen Unternehmen verwendet. Mittlerweile steht sie aber auch Privatleuten uneingeschränkt zur Verfügung. Mittlerweile sind mehr als 90 Millionen .com Adressen weltweit registriert. Sie gehören zur großen Gruppe der unsponsored top-level domain. Ähnlich wie .biz, .info, .org oder .net repräsentieren diese Kürzel die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Anwendungsgruppe. Länderspezifische Top-Level-Domainnamen werden nur durch zwei Buchstaben, wie zum Beispiel .de für Deutschland oder .uk für Großbritannien dargestellt. Die internationale Registrierungsstelle für .com Domains ist die Verisign. Sie erlaubt eine minimale Länge von 2 Zeichen und eine maximale Länge von 63 Zeichen.

Um in den Genuss einer .com Domain zu gelangen, muss man diese auf seinen Namen registrieren. Der einfachste Weg führt über einen Internetprovider. Zunächst wird geprüft, ob die gewünschte .com Domain noch nicht vergeben ist. In heutiger Zeit sind leider schon die meisten aussagekräftigen Domainnamen vergeben. Neben den einschlägigen bekannten Firmenbezeichnungen haben sich auch viele Privatleute mit ihrem Nachnamen eine .com Adresse zugelegt. Hat man das Glück und die gewünschte Namensgebung ist noch frei, so kann diese direkt beim Provider zur Nutzung in Auftrag gegeben werden. Gegen ein Nutzungsentgelt, welches aber auch inklusive erhoben werden kann, kann dann unter dem gewünschten .com Namen die eigene Homepage geführt werden. Bei der Namensgebung sind einige Besonderheiten zu beachten. Während die Top-Level-Domain .com und Third-Level-Domain www. nicht verändert werden kann, besteht die Möglichkeit, einen beliebigen Namen für die Second-Level-Domain zu wählen. Deutsche Umlaute und Sonderzeichen sind in .com Domainnamen nicht erlaubt. Jedoch besteht über den IDNA-Standard die Möglichkeit, Sonderzeichen als gültige ASCII-Strings umzuwandeln. Im deutschen Sprachraum spricht man dann auch von einer Umlautdomain.

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